Etwas dass sich in seinem Verschwinden hält, Während wir in seinen Abdruck fallen. Etwas dass in uns zurückbleibt und sich erinnert. Sich an etwas erinnert, an dass wir uns nicht erinnern, …als würde die Spur Schritte sprechen und …als würde der Riss erst die Mauer bauen die ihn hält.
Alles was uns widerfährt Hält uns still umklammert
Der Körper: unser einzige Antwort.
Eine performative Suche in die Sprache unseres somatisches Gedächtnisses hinein.
Mit: Ana Grigalashvili, Zsuzsanna Iszlay und Isa Pröll Musik: tba Technik: Toni Nodari
Laufzeit der Ausstellung: 30. April bis 16. Mai 2026 Öffnungszeiten: jeden Fr & Sa ab 18 Uhr und nach tel. Vereinbarung: 0681 81920 840
Vernissage: 30. April 2026, 18 Uhr Konzert von FUGU ab 19.30 Uhr
Finissage: 14. Mai 2026, 18 Uhr Konzert von BULBUL ab 19.30 Uhr > Eintritt: 18€ VVK via ntry.at
endlich
Heimo Wallner zeichnet und dieser kontinuierliche Prozess schlägt sich nieder in Stapeln von Zeichnungen, Zeichentrickfilmen und Wandzeichnungen. Im Grunde ist es eine einzige fortlaufende Zeichnung. Die menschliche Verfasstheit und die daraus resultierende Dummheit (die eigene und die allgemeine) als unerschöpfliche Quelle. Das Banale und das Profunde, aktuelle Schlagzeilen und ewige Wahrheiten, das zarteste Geheimnis und die grellste Zote – alles austauschbar, eine Frage der Perspektive – Katharsis und Verdammung zugleich.
oder: Im Spitzer wird tapeziert.
FUGU Manfred Engelmayr (Gitarre, Keyboards, Electronic, Gesang) und Heimo Wallner (Gesang, Trompete) schreiben melancholische Lieder, die sie durch den Fleischwolf der produktiven Ausfransung und Widerborstigkeit drehen. Bei aller Inbrunst und Hingabe flockt das dann zuweilen aus. Anderswo wird gesagt: „Ich möchte FUGU genießen, aber ich möchte nicht sterben“. „… ein ergreifendes Avant-Pop-Kleinod. Wehmütig und räudig zugleich.“ (falter)
Heimo Wallner: Lebt und arbeitet als Zeichner, Sänger und Trompeter in Vermont und in der Steiermark – wo er das Gastkünstlerprojekt „hotelpupik“ mitbetreibt.
Manfred Engelmayr: Lebt und arbeitet als Musiker in Wien. Er ist Gitarrist und Sänger in Bands wie Bulbul, Broken.Heart.Collector, Exit Void, …
Einladung endlich (c) Heimo Wallner
Bulbul feat. Isabelle Duthoit + Mona Matbou Riahi | zur Finissage am 14.5.2026
Bulbul ist eine Band aus Wien, die Rock mit Dance, Electronic und Experiment verknüpft. Ihre Auftritte fallen für gewöhnlich ungewöhnlich aus, das Trio mit Hang zum Exzentrischen wuchtet seinen entschlackten Heavy Rock mit großer Verve und Durchgeknalltheit über die Bühnen. Tonnenschwer dahinwalzende und dennoch groovige Monstertracks, Soundexperimente an der Grenze zwischen Noise Rock’n’Roll, Jazz, Disco und Zwangsjacke – das ist Bulbul – ein Bastard voller Spielfreude, der sich vor einer saftigen Laissez-Faire-Attitüde hertreiben lässt.
Eine auf hervorragend interessante Weise geistesgestörte Mischung aus Lärm, Pop und Elektronik. Bulbul könnte mithin das Beste sein, das einem passieren kann, um böse Menschen zu verjagen und gute zu verführen. Noise-Rock’n’Roll ist das, reduziert auf das Maximum. (zitat-remix aus visions, kurier, fm4, persona non grata, derstandard, nachtasyl-hamburg)
Isabelle Duthoit (* 6. Dezember 1970 in Montargis, Département Loiret[1]) ist eine französische Jazz- und Improvisationsmusikerin (Klarinette, Gesang) und Komponistin im Bereich des Creative Jazz, freier Improvisationsmusik und zeitgenössischer Kompositionsmusik.
Mona Matbou Riahi, geboren 1990 in Teheran, ist Musikerin, deren Leidenschaft für Musik sie während ihrer prägenden Jahre zum Teheran Conservatory of Music führte. Im Alter von 17 Jahren begann sie eine transformative Reise und begab sich nach Wien, um ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (MDW) fortzusetzen. Seitdem ist Wien zu ihrem Spielplatz geworden, wo sie als Interpretin, Komponistin und Improvisatorin gedeiht. Ihre besondere Vorliebe gilt der Auseinandersetzung mit experimenteller Musik, elektronischer Musik, freier Improvisation und Performance.
Milleflör präsentieren ihr Debüt-Album „Blaubeerblut“ im Spitzer!
Die Schwestern Flora und Camilla Geißelbrecht musizieren seit über 20 Jahren zusammen und harmonieren mit Bratsche, Cello, Gambe, Harfe, Ukulele und ihren beiden Stimmen auf unvergleichliche Weise. In ihren Eigenkompositionen singen sie über Blaubeerblut und Weltschmerz, über die Daseinsberechtigung von unnedigen Viechern oder auch über mörderischen Gurkensalat. Dazwischen gestreut werden Lieder der Wiener Chanson-Ikone Georg Kreisler und maßgeschneiderte Auftragskomposition. Das Ergebnis ist ein märchenhaft-makabres Hörerlebnis mit Elementen von Chanson, Jazz, Pop, Musical und Wienerlied.
Für die Albumpräsentation kann man sich außerdem auf Gastmusikerinnen und ein anschließendes Fest mit Gurkensalat freuen!