POST / OH-FI

(c) artists‘ own

Einlass: 18 Uhr, Beginn: 19 Uhr 
Eintritt: Freie Spende

 

POST haben im April dieses Jahres ihr Album „Go Boomer Go!“ (Voller Sound) veröffentlicht, Robert Wolf (Gitarre, Stimme) Tom Niesner (Bass), Christian Unger (Schlagzeug) und Rainer Krispel (Stimme) schöpfen mit dessen Liedern aus den eigenen künstlerischen Erfahrungen bei Bands wie CHUZPE, WILLI WARMA und TARGET OF DEMAND/7 SIOUX ebenso, wie sie Referenzen von DR. FEELGOOD/GANG OF FOUR bis SIGI MARON in ihren Stil einarbeiten.

THE GAP verstand das so: „Die Realität, gegen die angesungen wird, ist meist nackt und ungeschönt. Generationen­konflikte hingegen werden mit Humor statt Verbitterung aufgerollt. Zu schade für Selbstironie ist man sich auch nicht, während man dem Wahnsinn unserer Zeit – genau wie einst – mit künst­lerischem Widerstand und ruppigem Schmäh begegnet. Post, das ist gesellschafts­politisches Tacheles statt glatt­komponierte Empörungs­ökonomie.“

Christian Schachinger attestierte in DER STANDARD treffend: „Die Kraft von Punk lag immer in der Unmittelbarkeit. Dafür bieten sich der Dialekt und die Umgangssprache an. Sagen, wie es ist. Wir sind dagegen, was seid ihr?! Alles gut? Danke, Oasch!“ Und: „Der als „Liedermacher“ aus den 1970er-Jahren verharmlosten, 2016 verstorbenen Rabiatperle Sigi Maron hätte mit seinen Klassikern wie Da Hausmasta, Mei Hund is a Epileptika oder speziell der Ballade von ana Hoatn Wochn im Hintergrund dieser immergrüne Zornbinkel-Sound gut gefallen. Post wollen ihre nicht vorhandene Chance nutzen: „Go Boomer, go, go, go!“

Nach heftig akklamierten Konzerten beim Kultursommer, Gürtel Nightwalk, in Linz und beim Hausrock-Festival stellen POST heute ein letztes Mal die Songs des Albums ins Zentrum ihres Sets, dann wird sich mit neuem Material weiterbewegt.

postmusic.at

 

OH-FI nennt sich das Soloprojekt von Oskar Fischer, in Wien arbeitender und lebender Musiker. Musikalisch zwischen Electro, Indiepop und Darkwave mit psychedelischen Elementen angesiedelt, die Texte in Deutsch, Wienerisch oder Englisch – emotional, abgründig, aber auch ironisch und kritisch. Formal Songstrukturen, auch orchestral arrangiert. Eine Art akustisches Kopfkino.

Nach diversen Veröffentlichungen seit 2021 Konzerte ohne Playback oder Band, erste Releases davon/dazu füür 2027 geplant, im Set finden sich eigene Songs ebenso wie Coverversionen von The Clash, Fehlfarben, Fischer-Z, Gary Numan, Neil Young … – manche mit Original-Lyrics, andere ins Deutsche oder Wienerische übertragen.

Oh-fi.com

Nodari zeigt Nodari

Großes Stillleben, 1970 © Franziska Nodari; Foto: Stephan Huger

Ausstellung von 5.-21. November 2026
Vernissage: Do., 5. November 2026, 18.30 Uhr
Finissage: Sa., 21. November 2026, 18.30 Uhr

 

Die wilden 70er-Jahre, Jugendwerke bis 25

Die Ausstellung ist ein bildnerischer Nachruf zum 80. Geburtstag des Künstlers Robert Nodari, ausgewählt und präsentiert von Tonio Nodari.

Sie ist Teil der Doppelausstellung Nodari zeigt Nodari. Der zweite Teil zeigt die späteren Arbeiten des Künstlers bis zu seinem Todesjahr 2003 und kann zeitgleich im Atelier Nodari, 1150 Wien, Braunhirschengasse 17 / 1 / 15 / DG nach Voranmeldung an franziska.nodari@aon.at besichtigt werden.

 

 

www.nodari.at

Purple Haze, Maschinen ergreifen die Flucht.

(c) artist’s own

Vernissage: 28.11.26, ab 18 Uhr
Öffnungszeiten: Do, Fr 15:00-19:00 , Sa 15:00-23:00 und bei Spitzer Veranstaltungen

Konzerte am 28.11., 5.12., 12.12., 19.12. ab 19 Uhr: Details siehe unten
Eintritt: Freie Spende

 

Fasziniert von den literarischen Welten der Brüder Arkadi und Boris Strugatzki erschaffen Chris Janka und Louise Rath einen multimedialen Raum zwischen Science-Fiction, Klang und Bild – zwischen Fiktion und einer Realität, die längst nicht mehr erfunden scheint.

Ausgehend von dem Buch Die Schnecke am Hang verbinden sie audiovisuelle Elemente mit eigenen Gedanken- und Assoziationswelten. Es dient als Inspirationsquelle für ihren eigene künstlerisch,-musikalischen Umgang mit dem Thema Mensch versus Maschine und umgekehrt.

Bei den Strugatzkis erscheint die Technik nicht nur als Werkzeug des Menschen, sondern als etwas, das selbst mit Unsicherheit und Furcht auf die Welt blickt. Die Grenzen zwischen Mensch und Maschine beginnen zu verschwimmen – und damit stellt sich die Frage, wer eigentlich wen beobachtet, kontrolliert oder hinterfragen muss.

Das Werk der Brüder Strugatzki war in der Sowjetunion wiederholt Zensur und Publikationsbeschränkungen unterworfen. Die Schnecke am Hang konnte erst 1989, im Zuge der politischen Öffnung, vollständig veröffentlicht werden. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Auseinandersetzung mit ihrer Literatur eine weitere Ebene: Zwischen Fiktion und Realität, Verbot und Freiheit, Vergangenheit und Gegenwart entsteht ein Raum, in den die Besucher*innen mit differenzierter Wahrnehmung eintauchen können.

 

Programm:

Sa., 28.Nov. : Eröffnung 18:00, Konzerte ab 19:00:

-Alice Syndrome: Album-Präsentationskonzert am Piano, Eigenkompositionen der letzen Jahre .

-„Die Lampe“ ( the lamp / la lampe / lampa )
Here a one-lamp band does what it does, as if it has no idea what it is
doing, just so that you think it might have a clue, but in reality it has
no idea, so it is just pretending, but quite musically.

Bandcamp, Insta, Youtube

Sa., 5.Dez: ab 19:00

-Konzert: Shamrock 

Eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, die sich nicht an die eigenen Regeln hält. Ein fünfköpfiger Geschmacksknospen- und Gehörknöchelschmeichler, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die letzten Songs der B-Seiten dieser Welt neu zu interpretieren. Doch nichts dergleichen geschah. Vielmehr verneigt sich Shamrock vor der eigenen Wesenhaftigkeit und schafft ihre eigenen B-Seiten. Auch mit A-Seiten ist zu rechnen. DaDa und DortDort. Einfach überall.

Isabel Hügelgrün (AUT)// Feder, Stimme, Klanggeschehen
Will Prentice (SCO) // Monochord Gitarre, Teppich
Chris Janka (AUT) // Schlag- und Spielzeug
Christoph Freidhofer (GER) // Hammond Orgel
Heidi Fial (AUT) // Kontrabass, Saiten, Rhythmus

 

Sa., 12. Dez: ab 19:00

-Buchpräsentation Umweltrebell*innen (Konzept und Illustrationen: Louise R., Texte: Isabel Hügelgrün, Willi Landl, Thomas Raab, Graphikdesign: Christina Leyerer, Verlag: PlagDichNicht )
Präsentationslesung: Isabel Hügelgrün mit musikal. Begleitung von Chris Janka 

–Sparkling Wendy (Chris Janka, Karolina Preuschl):
Eine Gitarre, umgebaut auf das Wendy Carlos Alpha Tuning, ein Sparklyfier zur Verstärkung, und Karo Preuschl als Companion in Charme spielen Liedchen nicht von dieser Welt.

 

Sa., 19.Dez: Finissage, ab 19:00

– Konzert Blueblut

Mark Holub : drums
Chris Janka : git, sampler
Brian Lawlor : keys,bass

Aus Wiens Underground Musikszene hervorgegangen, gilt Blueblut als eine ihrer faszinierendsten Combos. Blueblut vereint die Intensität des Rock, die Weite und Offenheit der Elektronik und die messerscharfe Präzision und wilde Improvisation des Jazz.

Die Thereministin Pamelia Stickney wird bei diesem Konzert von Brian Lawlor vertreten.
Brian Lawlor ist Komponist, Multiinstrumentalist, Dirigent und Musiklehrer aus Jersey City, New Jersey und lebt und arbeitet in Wien, er erhielt einen B.M. in Musikkomposition vom Cornish College of the Arts, einen M.M. von der SUNY Purchase und studierte am Königlichen Konservatorium in Den Haag, Niederlande. Lawlor erhielt Stipendien und Förderungen vom Target Margin Theater, Jack Straw Productions und Atlantic Center for the Arts. Seine Musik wurde in ganz Nordamerika, Europa und China aufgeführt und er arbeitete u.a. mit Beyoncé, Goo Goo Dolls, Emily Saliers (von Indigo Girls), Los Inquietos del Norte, Winds of Plague, Ryann, Ikillya, Folly, Slim Wray, dinMachine, CC Roots, Uncle Fucker, Mike Lawlor Banned, Shayfer James.