27 Nov. 2026
Konzert

Einlass: 18 Uhr, Beginn: 19 Uhr
Eintritt: Freie Spende
POST haben im April dieses Jahres ihr Album „Go Boomer Go!“ (Voller Sound) veröffentlicht, Robert Wolf (Gitarre, Stimme) Tom Niesner (Bass), Christian Unger (Schlagzeug) und Rainer Krispel (Stimme) schöpfen mit dessen Liedern aus den eigenen künstlerischen Erfahrungen bei Bands wie CHUZPE, WILLI WARMA und TARGET OF DEMAND/7 SIOUX ebenso, wie sie Referenzen von DR. FEELGOOD/GANG OF FOUR bis SIGI MARON in ihren Stil einarbeiten.
THE GAP verstand das so: „Die Realität, gegen die angesungen wird, ist meist nackt und ungeschönt. Generationenkonflikte hingegen werden mit Humor statt Verbitterung aufgerollt. Zu schade für Selbstironie ist man sich auch nicht, während man dem Wahnsinn unserer Zeit – genau wie einst – mit künstlerischem Widerstand und ruppigem Schmäh begegnet. Post, das ist gesellschaftspolitisches Tacheles statt glattkomponierte Empörungsökonomie.“
Christian Schachinger attestierte in DER STANDARD treffend: „Die Kraft von Punk lag immer in der Unmittelbarkeit. Dafür bieten sich der Dialekt und die Umgangssprache an. Sagen, wie es ist. Wir sind dagegen, was seid ihr?! Alles gut? Danke, Oasch!“ Und: „Der als "Liedermacher" aus den 1970er-Jahren verharmlosten, 2016 verstorbenen Rabiatperle Sigi Maron hätte mit seinen Klassikern wie Da Hausmasta, Mei Hund is a Epileptika oder speziell der Ballade von ana Hoatn Wochn im Hintergrund dieser immergrüne Zornbinkel-Sound gut gefallen. Post wollen ihre nicht vorhandene Chance nutzen: "Go Boomer, go, go, go!"
Nach heftig akklamierten Konzerten beim Kultursommer, Gürtel Nightwalk, in Linz und beim Hausrock-Festival stellen POST heute ein letztes Mal die Songs des Albums ins Zentrum ihres Sets, dann wird sich mit neuem Material weiterbewegt.
OH-FI nennt sich das Soloprojekt von Oskar Fischer, in Wien arbeitender und lebender Musiker. Musikalisch zwischen Electro, Indiepop und Darkwave mit psychedelischen Elementen angesiedelt, die Texte in Deutsch, Wienerisch oder Englisch – emotional, abgründig, aber auch ironisch und kritisch. Formal Songstrukturen, auch orchestral arrangiert. Eine Art akustisches Kopfkino.
Nach diversen Veröffentlichungen seit 2021 Konzerte ohne Playback oder Band, erste Releases davon/dazu füür 2027 geplant, im Set finden sich eigene Songs ebenso wie Coverversionen von The Clash, Fehlfarben, Fischer-Z, Gary Numan, Neil Young … - manche mit Original-Lyrics, andere ins Deutsche oder Wienerische übertragen.

